Kategorie: Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir bereits angekündigt haben, sind Zuschauer ab heute, 6. Juli 2020, beim Training und bei Turnierveranstaltungen wieder zugelassen. Eine Obergrenze an Personen, die sich gleichzeitig auf dem Trainings- bzw. Turniergelände aufhalten dürfen, gibt es nicht.

Die Dokumentationspflicht war schon mit den letzten Lockerungen aufgehoben worden. Allerdings muss der Mindestabstand von 1,5 Meter weiterhin eingehalten werden. Genau nachzulesen ist dieses unter Ziffer 2 der Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung. https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht

Unter Ziffer 1 der Auslegungshinweise finden Sie Informationen zur Durchführung von Zusammenkünften und Versammlungen. Bei Einhaltung des Mindestabstandes sind diese mit bis zu 250 Personen zulässig. Somit dürfte es auch möglich sein, die vielleicht noch nicht durchgeführten Mitgliederversammlungen einzelner Vereine nachzuholen.

  Grüße aus Dillenburg

  Robert Kuypers

   
Kategorie: Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Webseite des Radiosenders FFH haben wir eine aktuelle Nachricht gefunden, in der darüber informiert wird, dass die Hessische Landesregierung weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen hat, die ab kommenden Montag, 6. Juli 2020, gelten. Die für uns wohl wichtigste Meldung dabei ist, dass Zuschauer zu Sportveranstaltungen und -Wettkämpfen wieder zugelassen werden. Die FFH-Meldung lautet:

Lockerungen ab dem 06. Juli

  • Bei Veranstaltungen wie Messen oder Konzerten sowie in Theatern und Kinos wird die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze aufgehoben. Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Als Richtgröße sollen für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Davon kann beispielsweise in Theatern und Kinos abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, das Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Alltagsmaske vorsieht.
  • Auch der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der Drei-Quadratmeter-Regel und eines Hygienekonzeptes wieder möglich.
  • Die Zehn-Quadratmeter-Regel für Geschäfte wird ebenfalls aufgehoben. Der verpflichtende Mindestabstand von 1,5 Meter bleibt aber bestehen. Als Richtgröße sollen auch hier für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen.
  • Weiterhin gilt, dass zwei Hausstände bzw. maximal zehn Personensich gemeinsam ohne Mindestabstand bei Veranstaltungen und im öffentlichen Raum aufhalten können.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen Zuschauerplätze eingenommen werden, sollen die Sitzplätze personalisiert vergeben werden, um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen. Das gilt nicht für Tischgesellschaften.
  • Vereins- und Versammlungsräume können wieder genutzt werden. Auch in Umkleidekabinen entfällt die Fünf-Quadratmeter-Regel. Stattdessen gelten die allgemeinen Abstandsvorgaben von 1,5 Metern.
  • Das Grillen und Picknickenin der Öffentlichkeit ist grundsätzlich wieder erlaubt.
  • Veranstaltungen mit mehr als 250 Besucherinnen und Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden.
  • Öffentliche Tanzveranstaltungenbleiben verboten.

Sobald uns der entsprechende Verordnungstext vorliegt, werden wir Ihnen diesen zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Kuypers

Pferdesportverband Hessen

Kategorie: Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit heutigem Schreiben teilen wir Ihnen mit, dass die Deutschen Meisterschaften Voltigieren aufgrund der derzeitigen Situation nicht durchgeführt werden können. In vielen Landesverbänden ist der Kontaktsport noch nicht wieder erlaubt und daher ist eine Teilnahme dieser Verbände unrealistisch.

Die pVerd-event GmbH freut sich nun auf eine Durchführung der Deutschen Meisterschaften Voltigieren vom 27. – 29. August 2021 in Verden.

Bis dahin hoffen wir die Corona-Pandemie im Griff zu haben und dass alles wieder annähernd normal läuft.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Terharen

Abteilung Jugend

Kategorie: Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne kommen wir dem Wunsch verschiedener Anrufer nach und informieren mit diesem Schreiben über die derzeit für den Sport in Hessen geltenden Corona-Beschränkungen. Die für das Training und für Wettkämpfe geltenden Beschränkungen sind in § 2 Abs. 2 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, Stand 15. Juni 2020, aufgelistet; siehe Anhang. hier

Für Voltigierer beispielsweise ist dabei interessant, dass Sportausübung in Gruppen von bis zu 10 Personen mit Körperkontakt stattfinden kann. Zuschauer sind beim Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht gestattet. Allerdings sind Begleitpersonen von Sportlern ( Trainer, Betreuer, Aufsichtspersonen wie Eltern, Verwandte und Erziehungsberechtigte) zugelassen. Das Versammlungsverbot, das für mehr als 250 Personen gilt, greift bei Turnieren nicht. Der Verordnungstext verweist nicht auf Leitfäden der Spitzenverbände zur Corona-Pandemie. Somit sind die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung erarbeiteten Merkblätter für die Durchführung von Trainingsbetrieb, Turnieren, Seminaren und Lehrgängen erarbeiteten Merkblätter nicht zwingend anzuwenden. Insbesondere ist eine Dokumentation der anwesenden Personen nicht mehr vorgeschrieben.

Grüße aus Dillenburg

Robert Kuypers

 

Kategorie: Aktuelles

An

Landesfachverbände im LSBH


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Land Hessen hat heute seine neue Gefahrenabwehrverordnung vorgestellt. Sie haben dazu die Information von HGF Andreas Klages bereits erhalten. Nach nochmaliger Rückfrage von mir bei Andreas Klages der explizite Hinweis, dass Training- und Wettkampfsport mit bis zu zehn Personen auf dem Feld auch MIT KONTAKT erlaubt ist. D. h. auch Mannschaftssport ist möglich mit je fünf Spielern je Mannschaft auf dem Feld. Auswechselspieler zählen nicht mit.

Es gilt ab morgen:

  • Es gibt umfassendere Lockerungen für den Sport, als dies noch vor wenigen Tagen vermutet werden konnte
  • Es wird nicht mehr zw. Trainings- und Wettkampfbetrieb unterschieden
  • Die bislang „schärfere“ Regelung im Sport im Hinblick auf die Anzahl von Personen, denen man sich ohne Kontaktbeschränkung nähern kann, wird an die allgemein übliche Regelung angepasst. Da diese Zahl zugleich auf 10 angehoben wurde, ist Kontaktsport in Hessen nun bis zur Zahl von 10 ohne Sicherheitsabstand möglich, also auch z.B. Zweikämpfe. Der Anknüpfungspunkt ist also die v.g. Zahl. Dies bedeutet, dass ein Basketballspiel stattfinden kann, ein Fußballspiel nicht.

Es bedarf hier zwar auch wieder der Hygiene-Vorschriften, aber die müssten über Ihre Spitzenverbände zu organisieren sein.

Es geht in großen Schritten voran und es besteht Grund zum Optimismus.

Viele Grüße
Robert Huber

Vorsitzender

Beirat der LSBH Mitgliedsverbände

Kategorie: Aktuelles

Ab dem 11. Juni werden auch die für den Sport geltenden Regelungen an die allgemeinen Kontaktbeschränkungen des Landes Hessen angeglichen. Demnach darf Kontaktsport unter Beachtung der Hygieneregeln mit bis zu zehn Personen durchgeführt werden.
Auch das bestehende Verbot des Wettkampfbetriebes im Amateurbereich wird für viele Sportarten aufgehoben. Die den Sportarten zugehörigen Sportfachverbände entscheiden dabei in eigener Zuständigkeit über die Wiederaufnahme des Wettkampfsports, sofern dieser unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen möglich ist.
Somit kann Training und Wettbewerb unter Einhaltung von Hygieneregeln in Sportarten mit eingeschränkter Teilnehmerzahl beispielsweise im Tennis, Basketball, Tischtennis, Reiten und vielen weiteren Sportarten wiederaufgenommen werden.

Kategorie: Aktuelles
Die folgenden Turniere fallen nach dem aktuellen Stand (Datum) aus:
LVWK, RV Lippische Rose, 26./27.09.2020
DJM, Timmel, 10.-13.09.2020
Hessenmeisterschaft Kriftel, 27./28.06.2020
DVP der L-Gruppen, 20./21.06.2020
Roßdorf (Darmstadt), 20.06.2020
Butzbach, 13./14.06.2020
Süddeutsche, Herxheim, 06./07.06.2020
Molzbach, 22.-24.05.2020
Idstein, 16./17.05.2020
Edertal, 09./10.05.2020
Hungen, 02./03.05.2020
Grünberg, 25./26.04.2020
Lindenhof-Schwanheim: 28./29.03.2020 (Turnpferd)
Greifenstein, 21.03.2020 (Turnpferd)
Lauterbach, 14./15.03.2020 (Turnpferd)
 
Kategorie: Aktuelles

Trainingsbetrieb im Pferdesport

Ende letzter Woche teilten wir Ihnen mit, dass das Land Hessen per Verordnung den Trainingsbetrieb für alle Sportarten wieder zugelassen hat. 
Hier überlassen wir Ihnen den dazugehörigen Erlass. Dieser schreibt lediglich vor, dass

  • der Sport kontaktfrei auszuüben ist,
  • ein Mindestabstand von 1,5 m zu gewährleisten ist,
  • Sportgeräte nach gemeinsamer Nutzung zu desinfizieren sind,
  • Umkleiden und Gemeinschaftsräumlichkeiten geschlossen bleiben müssen,
  • Warteschlangen vor Sportstätten vermieden werden müssen,
  • Risikogruppen keiner Gefährdung ausgesetzt werden dürfen.

Der Erlass enthält auch einen Link zur Webseite des DOSB und auf die dort veröffentlichten Handlungsempfehlungen und Leitfäden der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Die von der FN angeregten Hygienemaßnahmen (wie z. B. die Reduzierung der auf einer Reitanlage anwesenden Personen auf ein Mindestmaß und die entsprechende Dokumentation) sind lediglich eine Empfehlung und müssen nicht zwingend beachtet werden. Hierauf hatten wir in unserem Schreiben vom 07.05.2020 nicht deutlich genug hingewiesen, was zu der ein oder anderen Verunsicherung geführt hat.

Dillenburg, 15.05.2020
Robert Kuypers
PSVH

 

Kategorie: Aktuelles

Deutliche Lockerung der Corona-Beschränkungen

Das Hessische Innenministerium hat eine neue Corona-Verordnung in Kraft gesetzt. Der Trainings- und Sportbetrieb im Freizeit- und Breitensport sowie im Nachwuchsleistungssport ist unter Auflagen erlaubt. Der Turnierbetrieb bleibt für die vorgenannten Personengruppen weiterhin untersagt. Zu den Auflagen gehört, dass der Sport kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern ausgeübt werden muss. Es sind besondere Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen zu ergreifen. Umkleide- und Duschräume müssen geschlossen bleiben.

Die Verordnungen vom 6.4.2020 und 20.4.2020 haben ihre Gültigkeit verloren. Für Pferdehalter und -Sportler sind die Beschränkung auf eine bestimmte Personenzahl, die sich zeitgleich in der Reitanlage aufhalten darf, die zeitliche Limitierung des Aufenthaltes, das Führen eines Anwesenheitskalenders etc. somit nicht mehr erforderlich.

Robert Kuypers
Pferdesportverband Hessen
Dillenburg, 13.05.2020

Kategorie: Aktuelles

Nachdem die Bundesländer gestern autorisiert wurden, einzelne Corona-Beschränkungen zu lockern, hat die hessische Landesregierung heute u.a. entschieden, Sport im allgemeinen (d.h. ohne Differenzierung nach Indoor- und Outdoor-Sportarten) unter Beachtung von Auflagen ab kommenden Samstag, 09. Mai 2020 wieder zuzulassen.

Die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ausgearbeiteten  Handlungsempfehlungen enthalten entsprechende Hygiene- und Abstandsreglungen, die Bestandteil der entsprechenden Verordnung werden und daher zu beachten sind.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Mitteilung für etwas mehr Klarheit im Trainings- und Unterrichtsbetrieb sorgen konnten. Wann und unter welchen Bedingungen Turniersport wieder möglich sein wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da hierzu seitens der hessischen Landesregierung noch keine eindeutigen Aussagen gemacht wurden.

Robert Kuypers
PSV Dillenburg
Dillenburg, 07.05.2020

Kategorie: Aktuelles

Coronavirus: Training und Unterricht dürfen wieder stattfinden

Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport an der frischen Luft mit bestimmten Auflagen wieder erlaubt

Warendorf (fn-press). Die Geduld der Pferdesportler und die politische Interessenvertretung der Verbände haben sich gelohnt: Die Bundesregierung sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben beschlossen, den Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf Sportanlagen an der frischen Luft unter bestimmten Bedingungen wieder zu erlauben. Damit können aus Sicht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bundesweit wieder Unterricht und Training auf Pferdesportanlagen stattfinden, wenn die geltenden Vorgaben eingehalten werden. Vor allem der Mindestabstand von 1,5 bis zwei Metern sowie die Hygiene-Regeln sind weiterhin zu jeder Zeit zu berücksichtigen. Vor dem 11. Mai gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Lockerungen.

„Das ist die Nachricht, auf die wir alle seit Wochen gewartet und hingearbeitet haben: Wir dürfen wieder unserem Hobby nachgehen, trainieren und Unterricht geben“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. „Trotzdem wird leider noch nicht alles wieder so normal sein, wie wir es vor Corona kannten. Wir alle mussten uns in letzter Zeit besonders zusammenreißen, viel Geduld und Verständnis haben. Das hat sich gelohnt, aber es ist noch nicht ganz überstanden. Wir müssen uns auch weiterhin an Regeln halten, damit das Virus sich nicht weiter verbreitet. Das erfordert von uns allen Disziplin, gegenseitiges Verständnis und eine gute Organisation – genau das sind unsere Stärken als Pferdesportler und ich bin sicher, dass wir auch das überstehen werden.“

Phase der Notversorgung ist beendet
Der heutige Beschluss bedeutet aus Sicht der FN, dass die Phase der Notversorgung und -bewegung der Pferde beendet ist. Allerdings haben Bund und Länder die Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni verlängert. Die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiter, Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden, Risikogruppen dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden und es dürfen keine Zuschauer zugelassen werden. Das heißt, jeder Betrieb bzw. Verein benötigt ein Konzept und einen Verantwortlichen für das Hygiene- und Infektionsschutzmanagement. Wie ein solches Konzept aussehen kann, ist in den FN-Handlungsempfehlungen für die Wiederaufnahme von Unterricht und Training dargestellt.

Es gelten weiter Regeln zur Eindämmung des Virus
Das bedeutet noch immer Einschränkungen für Pferdesportler. In vielen Ställen wird es auch weiterhin so sein, dass es keinen unbeschränkten Zugang zu den Pferden gibt, weil die Abstandsregeln sonst nicht einzuhalten sind. „Wir unterstützen die Betreiber der Anlagen dabei, erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um die behördlichen Vorgaben zu erfüllen. Dabei müssen sie die vorhandenen Möglichkeiten auf ihren Anlagen so gut wie möglich ausschöpfen, um unter den genannten Auflagen die Betreuung der Pferde durch die Besitzer oder von ihnen beauftragte Personen sowie Training und Unterricht auch mit externen Trainern zu ermöglichen“, erklärt Lauterbach. „Ebenso appellieren wir an das Gewissen der Pferdebesitzer, die Anwesenheit im Stall auf ein angemessenes Maß zu begrenzen, um auch anderen die Chance auf Zeit mit ihrem Pferd zu geben. Wir bitten alle Beteiligten darum, die aktuelle Situation nicht auszunutzen und keine persönlichen Konflikte auszutragen.“

Berufsreiter durften schon seit einigen Wochen wieder trainieren und Pferde ausbilden. Ab 11. Mai werden sie auch bundesweit wieder Unterricht erteilen dürfen, das gilt auch für Amateur-Ausbilder. Allerdings muss die Anwesenheit von externen Trainern/Ausbildern so wie alle anderen Aktivitäten auch in das Hygienekonzept der jeweiligen Pferdesportanlage integriert werden, also mit dem Betreiber der Anlage abgestimmt sein.

Veranstaltungen und Wettbewerbe sollen grundsätzlich erst in einem zweiten Schritt zugelassen werden. Vereinzelte Pilotveranstaltungen finden nach behördlicher Ausnahmegenehmigung bereits jetzt wieder statt. Die FN und ihre Mitgliedsorganisationen arbeiten weiter daran, dass Veranstaltungen und Wettbewerbe in Pferdesport und -zucht alsbald bundesweit wieder stattfinden können.

Auch künftig gibt es unterschiedliche regionale Regelungen
In der heutigen Pressekonferenz der Bundesregierung und der Länder wurde zudem betont, dass die Bundesländer in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund landesspezifischer Besonderheiten und des jeweiligen Infektionsgeschehens über weitere Schritte entscheiden sollen. Das heißt, es werden auch weiterhin regional unterschiedliche Regelungen für den Sport gelten. Die FN und ihre Landeverbände werden diese Besonderheiten regelmäßig aktualisieren und über ihre Kommunikationskanäle veröffentlichen. Links zu den Verordnungen und Sonderregelungen der jeweiligen Bundesländer sind in den FAQ unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus zu finden. Die FN rät allen Pferdesportlern, sich die Veröffentlichungen des Landespferdesportverbandes sowie der Regierung des eigenen Bundeslandes durchzulesen und im Zweifel beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen, ob es konkrete Regelungen für den Pferdesport gibt.

Darf auch in Reithallen Pferdesport betrieben werden?
Die Lockerung stützt sich auf einen Beschluss der Sportministerministerkonferenz. Darin heißt es unter anderem, dass der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden kann, wenn die Sportangebote an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die FN und ihre Mitgliedsverbände machen sich mit guten Argumenten dafür stark, mit den Entscheidungsträgern eine Sonderlösung für Reithallen als Teil der Außensportstätte zu erwirken. Bisher liegt jedoch noch keine offizielle bundesweite Freigabe vor. Aus Sicht der FN sind Reithallen nicht mit einer komplett geschlossenen Sporthalle zu vergleichen. Die Luftzirkulation/Belüftung und das Klima sind in Gänze anders. Abgesehen von der Belüftung über das Dach (Trauf-First-Lüftung) sind bei vielen Reithallen mittlerweile ganze Seiten offen bzw. mit Windschotts versehen, so dass sehr oft von annähernd vergleichbaren klimatischen Verhältnissen auszugehen ist wie auf einem Reitplatz. jbc

Der Beschluss der Sportministerkonferenz ist unter diesem Link zu finden: www.sportministerkonferenz.de

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Coronavirus: Reitunterricht in einigen Bundesländern wieder erlaubt

Bedingung ist Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln

Warendorf (fn-press). Nachdem die Bundesregierung angekündigt hatte, am 6. Mai über mögliche Lockerungen im Sport entscheiden zu wollen, haben einige Bundesländer ihre Coronaverordnungen erfreulicherweise bereits jetzt angepasst oder sind dabei, diese anzupassen. So sind oder werden Training und Reitunterricht im Freien unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln teilweise wieder erlaubt. Dieser Artikel gibt einen Überblick, welche neuen Regeln es in welchen Bundesländern gibt und wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zum Thema Nutzung von Reithallen steht.   

Bremen:
Die Durchführung einzelner Reitstunden ist möglich, wenn ein Hygieneplan vorliegt und die Coronaverordnung eingehalten wird. Das gilt zunächst nur für Trainings- und Reitstunden unter freiem Himmel und nicht für den Sport in der Reithalle. Demnach können Trainingsstunden unter Freiluft als Einzeltraining angeboten werden. Mehr Informationen dazu gibt es auf den Seiten des Pferdesportverbandes Bremen

Niedersachsen:
Ab dem 6. Mai 2020 werden Outdoor-Sportanlagen zu Trainingszwecken für alle Sportarten geöffnet, bei denen ein Mindestabstand von 1,50 Metern sichergestellt werden kann. Weitere Informationen dazu gibt es beim Pferdesportverband Hannover.

Saarland:
Die saarländische Landesregierung hat in der Corona-Krise eine weitere Lockerung der Beschränkungen beschlossen. Ab dem 4. Mai 2020 darf der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. Demnach sind kontaktarme Sportarten im Freien mit maximal fünf Teilnehmern wieder möglich. Dazu zählt auch der Pferdesport und sein Trainingsbetrieb unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr Informationen gibt es beim Pferdesportverband Saarland.

Schleswig-Holstein:
Ab dem 4. Mai 2020 kann die Öffnung von öffentlichen und privaten Sportanlagen erfolgen, soweit dort kontaktfrei Sport ausgeübt wird. Hierbei sind die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stets einzuhalten. So muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainerinnen und Trainern stets gewahrt werden. Reitunterricht darf somit unter Auflagen wieder stattfinden. Mehr Informationen gibt es beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein

Thüringen:
Mit Wirkung zum 4. Mai 2020 wird unter anderem folgende Regelung getroffen: Ermöglichung des Individualsports im Freien, bei dem die Kontaktbeschränkungen und der Mindestabstand eingehalten werden, wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf, Reiten und ähnliche Sportarten. Diese Informationen stammen von der Landesregierung Thüringen

Sachsen:
Ab dem 4. Mai 2020 darf in sächsischen (Pferde-)Sportvereinen und -betrieben wieder Sport getrieben werden. Unter Beachtung verschiedener Auflagen zum Infektionsschutz kann der Trainingsbetrieb zunächst im Freien wieder anlaufen. Die Regelung schließt keine Sportarten aus, macht aber unter anderem zur Bedingung, dass alle Teilnehmenden jederzeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Zudem soll das Training in kleinen Gruppen stattfinden und die aktuellen Hygienevorschriften eingehalten werden, sei es beim Händewaschen oder der regelmäßigen Reinigung von Sportgeräten. Innensportstätten und Schwimmbäder bleiben in Sachsen vorerst weiterhin geschlossen. Weitere Informationen gibt es beim Pferdesportverband Sachsen

In Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern gab es bereits am 20. April erste Lockerungen:
Seitdem ist in Rheinland-Pfalz das Reiten auf Sportanlagen (im Freien, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands sowie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) möglich. Mehr Informationen dazu gibt es beim Pferdesportverband Rheinland-Pfalz.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern können die Sportplätze und Sportaußenanlagen wieder für den Individualsport und den Sport zu zweit genutzt werden – unter Einhaltung von Auflagen: Abstandspflicht und Zugangsbeschränkungen. Mehr Informationen dazu gibt es beim Pferdesportverband Mecklenburg-Vorpommern.

Diese Auflistung wird in den FAQ auf www.pferd-aktuell.de/coronavirus unter der Frage „Ist Reitunterricht erlaubt?“ regelmäßig aktualisiert. Die FN und ihre Mitgliedsverbände setzen sich auch weiterhin auf politischer Ebene dafür ein, dass Training und Unterricht auf Pferdesportanlagen bundesweit wieder stattfinden können.

Reithalle nicht mit komplett geschlossenen Sporthallen zu vergleichen
In der Regel gelten die genannten Lockerungen für den Sport- und Trainingsbetrieb im Freien. Nach Auffassung der FN ist eine Reithalle nicht mit einer komplett geschlossenen Sporthalle zu vergleichen. Die Luftzirkulation/Belüftung und das Klima sind in Gänze anders. Abgesehen von der Belüftung über das Dach (Trauf-First-Lüftung) sind bei vielen Reithallen mittlerweile ganze Seiten offen bzw. mit Windschotts versehen, so dass sehr oft von annähernd vergleichbaren klimatischen Verhältnissen auszugehen ist wie auf einem Reitplatz. Sofern Training und Unterricht in (Klein-)Gruppen oder einzeln auf Reitplätzen erlaubt sind, muss dies aus Sicht der FN – unter Einhaltung der in den Handlungsempfehlungen aufgeführten Abstands- und Hygieneregeln – auch für Reithallen gelten. Anderslautenden behördlichen Vorgaben ist jedoch stets Folge zu leisten. jbc

Kategorie: Aktuelles

Coronavirus: Kontaktbeschränkungen verlängert, Diskussion über Sport verschoben

Hoffen auf Entscheidungen am 6. Mai

Warendorf (fn-press). Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten haben sich auf eine weitere Verlängerung der geltenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Demnach bleiben auch für den Pferdesport alle bekannten Einschränkungen mindestens bis zum 10. Mai bestehen. Die Politiker haben aber auch angekündigt, dass sie am 6. Mai über mögliche Lockerungen im Sport entscheiden wollen. Darauf ruhen nun auch die Hoffnungen von Pferdesport und Pferdezucht.

„So schwer es uns fällt, müssen wir die Verlängerung der Beschränkungen akzeptieren. Immerhin haben wir jetzt eine klare Perspektive, dass am 6. Mai Entscheidungen für die Wiederaufnahme des Sports zum 11. Mai getroffen werden“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. „Wir sind auf jeden Fall bereit für den schnellen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb. Die Bundeskanzlerin hat mehrfach betont, dass über die nächsten Schritte auf Basis von Konzepten aus den verschiedenen Lebensbereichen entschieden wird. So sind am 6. Mai Vorschläge der Sportminister dran. Diese Vorschläge beruhen auf Konzepten der Sportverbände. Genau das haben wir getan – Konzepte geliefert. Und damit haben wir den richtigen Weg gewählt.“ 

In Vorbereitung auf den Wiederbeginn von Training und Unterricht in Zeiten des Coronavirus haben die FN und ihre angeschlossenen Verbände Leitfäden und Handlungsempfehlungen formuliert. 

Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Folgen für den Pferdebereich fordert die FN zusammen mit der Bundesvereinigung der Berufsreiter eine Mehrwertsteuersenkung für pferdehaltende Betriebe von 19 auf sieben Prozent. Mehr dazu: www.pferd-aktuell.de/39690 jbc

Kategorie: Aktuelles

FN fordert schnellstmöglichen Beginn von Training und Unterricht

Pferdesport und Pferdezucht sind bereit für Tag X

Warendorf (fn-press). Während fast ganz Deutschland über das Wann und Wie einer Fortsetzung der Fußball-Bundesliga diskutiert, haben sich die Akteure des organisierten Pferdesports und der Pferdezucht auf den Wiederbeginn von Training, Reitunterricht und Veranstaltungen in Zeiten des Coronavirus vorbereitet. Dies kann nach Einschätzung von Experten funktionieren, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Dafür haben die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und ihre angeschlossenen Verbände Leitfäden und Handlungsempfehlungen formuliert.

Die Fakten liegen auf der Hand: Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie treffen Reitschulen, Vereine, Betriebe und Solo-Selbstständige im Pferdebereich besonders hart. Ohne Reitunterricht und Veranstaltungen in Sport und Zucht fehlen Einnahmen, stockt die sportliche Weiterentwicklung von Menschen und Pferden und leidet die Pferdezucht. Zudem sorgen sich viele Pferdebesitzer um das Wohl ihrer Tiere, wenn die Beschränkung auf den Notversorgungsbetrieb noch länger anhält.

„Wir müssen jetzt zu einer Art Normalität im Einklang mit dem Coronavirus kommen. Dazu gehört die Abkehr von der Notversorgung hin zu einem eingeschränkten Trainings-, Unterrichts- und Wettkampfbetrieb“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und untermauert damit seine Forderungen an die Politik. „Dass wir eine Natur- und Individualsportart sind, die zum großen Teil an der frischen Luft und ohne Kontakte zwischen Menschen stattfindet, haben wir bereits deutlich gemacht und wir werden nicht müde, diese Argumente an möglichst vielen Stellen immer wieder vorzubringen.“ Die Vorbereitung der Vereine, Betriebe, Turnierveranstalter und Zuchtverbände für den Tag X, an dem es Lockerungen für den Pferdebereich geben wird, läuft derzeit auf Hochtouren. „Noch ist Geduld gefragt, dabei wissen wir, dass diese bei vielen schon aufgebraucht ist“, betont Lauterbach.

Rückhalt für den Wiederbeginn in Corona-Zeiten gibt es aus der Fachgruppe Humanmedizin der FN. Dieser Gruppe gehören die erfahrenen Mediziner Dr. Manfred Giensch, Dr. Jan-Holger Holtschmit und Dr. Stefan Sevenich an, die allesamt auch im Pferdesport tätig sind. „Aus medizinischer Sicht ist es absolut zu verantworten, Pferdesport auch in Zeiten von Corona zu betreiben. Reitunterricht und Turniere können stattfinden, wenn die Abstands- und Hygieneregeln strikt eingehalten werden“, sagt Dr. Manfred Giensch. Der Hamburger Chirurg betreut seit 16 Jahren die deutschen Kaderreiter und derzeit auch Covid-19-Patienten. Zudem leitet er die FN-Fachgruppe Humanmedizin. Die Gruppe hat ihre Expertise in die Leitfäden und Handlungsempfehlungen der FN zur Wiederaufnahme von Unterricht, Training und Veranstaltungen eingebracht und unterstützt diese ausdrücklich.

Es herrscht Einigkeit, dass der Pferdesport, genau wie die Pferdezucht, per se eine günstigere Ausgangslage für den Infektionsschutz hat, wenn folgende grundlegende Eckpunkte zum Hygiene- und Infektionsschutzmanagement sichergestellt werden:

  • Reduzierung/Begrenzung der Anwesenheitszeiten auf der Pferdesportanlage bzw. dem Zuchtbetrieb und die Betonung des verantwortungsvollen Schutzes der Menschen. 
  • Nachvollziehbare Dokumentation der Anwesenheitszeiten der Menschen auf der Pferdesportanlage bzw. dem Zuchtbetrieb. 
  • Die Anzahl der Pferde und Menschen, die gleichzeitig in einer Reithalle bzw. auf einem Reitplatz trainieren, wird mit Blick auf den Infektionsschutz klein gehalten und Abstand gewährleistet. 
  • Die Anzahl der Pferde, die in einem Stalltrakt gleichzeitig gepflegt werden, wird mit Blick auf den Infektionsschutz klein gehalten und Abstand gewährleistet. 
  • Reduzierung der Kontakte auf das Minimum und Einhaltung der Mindestabstandsregeln zu anderen Personen. 
  • Benennung einer Person im Reitstall bzw. Zuchtbetrieb, die für die Überwachung und Beratung zu Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben verantwortlich ist. 
  • Einhaltung aller Maßgaben zum Infektionsschutz, wie zum Beispiel Handhygiene. 
  • Besonderer Schutz der Angehörigen von Risikogruppen. 
  • Infektionsrisiken in allen Bereichen der Pferdesportanlage bzw. des Zuchtbetriebs und für alle Maßnahmen und Angebote abwägen, einordnen und entsprechende Schutzmaßnahmen umsetzen. Das gilt auch beim Zuchteinsatz von Pferden. Als Hilfestellung dafür stehen konkretisierende Leitfäden zur Verfügung, beispielsweise für den Reitschulunterricht, den Wettkampfbetrieb sowie für Zuchtveranstaltungen.

Die konkretisierenden Leitfäden stehen hier als Download zur Verfügung:

Handlungsempfehlungen zur Wiederaufnahme von Unterricht und Training (aktualisiert)

Leitfaden für den Wiederbeginn von Turnierveranstaltungen

Leitfaden für den Wiederbeginn von Zuchtveranstaltungen

Leitfaden für den Wiederbeginn von Seminarveranstaltungen

Leitfaden für den Wiederbeginn von Lehrgangsveranstaltungen

Achtung: Es muss stets beachtet werden, dass die Corona-Lage sehr dynamisch ist und sich die staatlichen Vorgaben schnell verändern können. Deshalb unterliegen auch die oben genannten Dokumente einem ständigen Anpassungsprozess.

Neben den Eckpunkten und Inhalten der genannten Papiere gilt es noch weitere Dinge zu bedenken, sagt Soenke Lauterbach: „Wir wünschen uns natürlich, dass die Bundesländer bei möglichen Lockerungen für den Sport einheitlich vorgehen. Aber wir leben in einem föderalen System. Das heißt, jedes Land, jeder Kreis und jede Stadt kann individuell entscheiden, welche Regeln gelten. Wir werden also keine flächendeckende Einigkeit haben.“

Ebenso erwartet die FN, dass Berufsreiter und Kaderathleten mehr Möglichkeiten erhalten werden, ihren Sport bzw. Beruf auszuüben, als Amateur- und Freizeitsportler. „In vielen Ställen wird es auch weiterhin so sein, dass man keinen unbeschränkten Zugang zum Pferd haben wird, weil die Abstandsregeln sonst nicht einzuhalten sind. Hier appellieren wir weiterhin an Pferdebesitzer und Stallbetreiber, gemeinsame Lösungen zu finden und angemessene Zeiten für den Zugang zum Stall festzulegen“, so Lauterbach.

Alle Informationen rund um das Coronavirus gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus. jbc

Kategorie: Aktuelles

Ende März haben wir in einer Mail darüber informiert, dass das Programm „Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe“ auch von Sportvereinen genutzt werden kann, die in finanzielle Nöte geraten sind.

Heute können wir Sie darüber informieren, dass die hessische Landesregierung mit dem „Soforthilfeprogramm Sportvereine“ eine weitere Möglichkeit geschaffen hat, die Folgen der Coronavirus-Pandemie zu minimieren. Vereine, die in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage geraten sind, können ab sofort Zuwendungen in Höhe von bis zu 10.000 Euro beim Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport beantragen. Das Nähere einschließlich Antragsformular und Ausfüllhinweisen entnehmen Sie bitte der Internetseite: https://innen.hessen.de/sport/corona-hilfe-fuer-sportvereine

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Coronavirus: Handlungsempfehlungen für die Wiederaufnahme des Reitunterrichts an Tag X

Hinweise zur Vorbereitung für Reitschulen

Warendorf (fn-press). Wie kann der Sportbetrieb auch in Corona-Zeiten stattfinden? Diese Frage bewegt derzeit sowohl den Amateur- als auch den Spitzensport. Für den Pferdesport wäre es ein erster Schritt hin zur Normalität, wenn wieder Reitunterricht in allen Bundesländern stattfinden könnte. Wann das sein wird, ist derzeit aber noch nicht abzusehen. Um die Gefahr einer Verbreitung des Coronavirus bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs möglichst gering zu halten, müssen bestimmte Punkte sichergestellt werden, auf die sich Vereine und Betriebe vorbereiten sollten. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und ihre Landesverbände haben Handlungsempfehlungen für die Wiederaufnahme des Reitunterrichts an Tag X formuliert. Darin enthalten sind zum Beispiel Anleitungen für das Hygiene- und Infektionsschutzmanagement beim Vorbereiten, Reiten und Nachversorgen der Schulpferde, beim Umgang mit Risikogruppen und bei der Anmeldung zum Reitunterricht.

„Reiten ist keine Sportart, bei der ein direkter Kontakt zwischen Menschen notwendig ist. Der Sicherheitsabstand kann hier also gut eingehalten werden“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. Dies spricht aus Sicht der FN dafür, den Reitunterricht in kleinen Gruppen bundesweit wieder aufzunehmen – zumal die Einnahmen daraus für Reitvereine und Pferdebetriebe von existenzieller Bedeutung sind. „Die Reitschulen sind die Basis des organisierten Pferdesports. Aber ohne Einnahmen können sie ihre Schulpferde nicht mehr versorgen“, warnt Lauterbach.

Welche Hinweise sollten Reitschulen also beachten, um den Unterricht auch in Corona-Zeiten wieder aufnehmen zu dürfen, sobald dies behördlich erlaubt ist?
Das ist den Handlungsempfehlungen „Wiederaufnahme des Reitunterrichts in Vereinen und Betrieben an Tag X – Das verantwortungsbewusste Schulpferdemanagement in der Reitschule“ zu entnehmen, die hier als Download zur Verfügung stehen: Handlungsempfehlungen  
Mit diesem Papier gibt die FN keine verbindlichen Regeln vor, vielmehr beinhaltet es Hinweise für Vereine und Betriebe. Damit treten die FN und ihre Landesverbände an die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene heran, um auch dort entsprechende Unterstützung zu erhalten.

„Dass die Eindämmung des Coronavirus dabei weiterhin höchste Priorität hat, muss selbstverständlich sein“, betont Lauterbach. Das bedeutet, dass alle Personen auf der Pferdesportanlage die geltenden behördlichen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben verinnerlichen und auch einhalten. Diese Vorgaben müssen kommuniziert und ein verantwortlicher Ansprechpartner für den Infektionsschutz bestimmt werden. Der direkte Kontakt zwischen Menschen ist zu jeder Zeit zu vermeiden, das gilt nicht nur bei der Vor- und Nachbereitung der Pferde sowie während des Unterrichts, sondern auch bei der Anmeldung und Abrechnung von Reitstunden.

Um die Zahl der Menschen auf den Anlagen weiter so gering wie möglich zu halten, bleibt die Faustregel von einem Pferd/Reiter pro 200m² Reitfläche bestehen. Die einzelnen Pferde sind auch weiterhin nachweislich den Reitern zugeordnet und Anwesenheitszeiten werden vorgegeben. Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter muss dies dokumentieren. Außerdem ist die Anzahl der Helfer, zum Beispiel beim Springen, auf eine Person zu begrenzen. jbc

Alle Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus.

Kategorie: Aktuelles

Aktuelles über die Corona-Krise.  HIER

Corona-Pandemie: Entschädigungsleistungen für Pferdesportvereine

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Pandemie hat die hessische Landesregierung gestern einen Nachtragshaushalt beschlossen, der auch vorsieht, dass in finanzielle Not geratenen Sportvereinen Zuschüsse gewährt werden. 

Der PSVH hat das zuständige Innenministerium deshalb auf die Spezifika von Pferdesportvereinen hingewiesen und gebeten, diese bei der Bemessung der Zuwendungen zu berücksichtigen. 

Pferdesportvereine, die Unterricht mit Schulpferden anbieten, befinden sich in einer besonderen Situation, da auch nach Einstellung des Sportbetriebs weiterhin Kosten anfallen. Diese belaufen sich für Boxenbringung, Fütterung, Misten, Bewegung, Tierarzt, Hufschmied etc. auf  ca. 700 Euro pro Pferd und Monat. 

Hinzu kommen Kosten für den Unterhalt der Reitanlagen, die sich in der Regel im Vereinsbesitz befinden sowie für die Bedienung von Darlehen. Ohne die Einnahmen aus den Schulpferde-Unterricht können somit erhebliche Liquiditätsprobleme entstehen.   

Unter unseren 660 Mitgliedsvereinen befinden sich ca. 80-100 Vereine, die für ihre Mitglieder Schulpferde bereithalten. Durchschnittlich werden etwa fünf Schulpferde pro Verein gehalten.

 

PM-Webinar zur Corona-Krise: Was Pferdesportler jetzt wissen müssen

FN-Experte Thomas Ungruhe beantwortet Fragen rund um das Coronavirus und seine Bedeutung für den Pferdesport

Warendorf (fn-press). Das Coronavirus beschäftigt momentan die ganze Welt. Der normale Alltag steht Kopf und damit verbunden sind auch viele Fragen rund um den Pferdesport. Um hier Aufklärung zu leisten, gibt es am heutigen Freitag, 20. März um 15 Uhr kurzfristig ein PM-Webinar zum Thema. Die Teilnahme ist kostenlos.

Seit Tagen arbeitet die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) unter Hochdruck daran, der großen Pferdesportgemeinschaft in Zeiten des Coronavirus Hilfestellung zu leisten und offene Fragen zu den Auswirkungen des Virus auf den Pferdesport zu beantworten. Dazu hat sie nicht nur die ausführliche Informationsseite www.pferd-aktuell.de/coronavirus ins Leben gerufen, sondern jetzt auch kurzfristig ein PM-Webinar zum Thema auf die Beine gestellt. Am heutigen Freitag, 20. März um 15 Uhr berichtet Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Vereine, Umwelt, Breitensport und Betriebe, im Live-Interview mit FN-Pressesprecherin Julia Basic, was das Coronavirus für Auswirkungen auf den Pferdesport hat. Er geht dabei auf die dringendsten Fragen ein, die Reiter, Pferdebesitzer und Anlagenbetreiber in diesen Tagen beschäftigen: Was muss hinsichtlich der Pferdeversorgung jetzt beachtet werden? Wie kann ich mich auf eine Quarantäne-Situation vorbereiten? Welche Veränderungen würde eine Ausgangssperre mit sich bringen? Die Teilnahme am PM-Webinar ist kostenlos, die Teilnehmerzahl auf 1.000 Personen begrenzt. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Beim Betreten des Webinarraums muss lediglich ein Vor- und Nachname eingegeben werden. Selbstverständlich kann hier auch ein Pseudonym verwendet werden. Das Webinar wird aufgezeichnet und die Aufzeichnung im Anschluss veröffentlicht.

Hier geht es zum Webinarraum.

Bei Problemen beim Login oder Fragen zum Webinar können sich Teilnehmer per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden

 

Trotz Corona-Pandemie ist es notwendig, unsere Pferde angemessen zu versorgen und zu bewegen. Die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ausgearbeiteten Handlungsempfehlungen finden zwar die Zustimmung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, stellen aber keine Rechtsgrundlage dar, weil die Zuständigkeit bei den jeweiligen Bundesländern liegt.

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie darüber informieren, dass wir mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Verbindung stehen und uns bemühen, eine auf der Basis der FN-Vorschläge HIER beruhende Regelung für das Land Hessen zu erreichen.

Sobald wir hierzu verbindliche Informationen erhalten haben, werden wir uns wieder an Sie wenden.

 Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen mit diesem Newsletter Informationen für Turnierveranstaltungen in Zeiten von COVID-19 zur Verfügung stellen.
Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt derzeit für viel Unsicherheit. Einige Bundesländer haben bereits konkrete Informationen darüber veröffentlicht, unter welchen Umständen Veranstaltungen noch stattfinden dürfen und wann eine Absage verpflichtend ist. Generell können die zuständigen Behörden Veranstaltungen aller Art untersagen oder mit Auflagen belegen. 
Die FN rät Turnierveranstaltern, sich eng mit dem örtlichen Gesundheitsamt über die Durchführung einer Veranstaltung abzustimmen. Zudem sollten Turnierveranstalter eine Verschiebung des Nennungsschlusses näher an den Veranstaltungsbeginn in Betracht ziehen, um maximale Flexibilität in Bezug auf eine Absage zu erreichen. Laut LPO ist es möglich, den Nennungsschluss auf maximal fünf Tage vor Beginn des Turniers zu legen. 
Turnierveranstalter, die sich für eine Absage entscheiden, müssen dies der zuständigen Landeskommission mitteilen. Dies sollte nach Möglichkeit vor dem Nennungsschluss geschehen, damit der Einzug der Nenngelder noch gestoppt werden kann. Eine Übersicht der Landeskommissionen gibt es HIER
Die Landeskommissionen müssen wiederum zeitnah die FN über die Absage informieren, damit diese im Online-Nennungssystem Neon eingetragen werden kann. Alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, werden durch das System automatisch über die Absage informiert. 
Müssen Turniere abgesagt werden, erhebt die FN keine Veranstaltergebühren. 
Mehr zu den Abrechnungsmodalitäten bei der Absage von Turnieren erfahren Sie in den FAQ der FN zur Ausbreitung des Coronavirus.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr TORIS-Team

 

Coronavirus: Fragen, Antworten und Informationen

FN informiert über mögliche Auswirkungen auf den Pferdesport

Warendorf (fn-press). Das neuartige Coronavirus (COVID-19) sorgt derzeit für viel Unsicherheit. Laut Welt-Gesundheitsorganisation WHO haben sich nach aktuellem Stand in Deutschland etwa 350 Menschen mit dem Virus infiziert. Großveranstaltungen wie die Internationale Tourismus-Messe und die Leipziger Buchmesse wurden abgesagt. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat einige Fragen, Antworten und Informationen zum Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport zusammengestellt. Hier ist zu beachten, dass sich die Situation um das Virus sehr dynamisch entwickelt und jeden Tag neu bewertet werden muss. Links zu den Seiten mit Informationen der WHO, des Robert-Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums, die laufend aktualisiert werden, sind am Ende dieses Dokuments zu finden.

  • Allgemeine Empfehlungen für Pferdesportler in Vereinen, Betrieben und auf Veranstaltungen:
    Generell gilt beim Schutz vor Infektionskrankheit, bestimmte Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dazu gehört zum Beispiel häufiges Händewaschen mit Seife, saubere Handtücher zu verwenden, in die Armbeuge zu husten, Taschentücher nur einmal zu verwenden, Händeschütteln und andere Begrüßungsrituale sowie den engen Kontakt mit kranken Menschen zu vermeiden. Auch wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in Risikogebiete abgeraten (mehr Informationen s.u.).
    Pferdehalter, -sportler und -züchter müssen sich insbesondere mit der Frage auseinandersetzen, wie das Wohlergehen ihrer Pferde sichergestellt werden kann, falls sie selbst erkranken oder ein Großteil der Mitglieder/Mitarbeiter in Vereinen/Betrieben unter Quarantäne gestellt wird. Fragen, die für den Fall der Fälle beantwortet sein müssen, sind zum Beispiel: Wer übernimmt die Versorgung, Fütterung und Bewegung der Pferde? Wie kann die Beschaffung von Futtermitteln sichergestellt werden? Gibt es Informationsketten, zum Beispiel über Whats-App-Gruppen? Die Antworten auf diese Fragen sollte jeder Pferdehalter spätestens jetzt parat haben, um kurzfristig reagieren zu können.
  • Wer entscheidet, ob eine Pferdesport-Veranstaltung in Deutschland stattfinden darf oder nicht?
    Seuchenbekämpfung ist eine staatliche Angelegenheit. Wie aktuell zu beobachten, können die zuständigen Behörden die Bewegungsfreiheit von Personen einschränken und einzelne Einrichtungen oder ganze Ortschaften unter Quarantäne stellen. Im Fall der Fälle können die zuständigen Behörden Veranstaltungen aller Art untersagen oder mit Auflagen belegen. Die FN sieht bis auf weiteres eine generelle Absage von Pferdesportveranstaltungen nicht als zielführend an, da das Coronavirus derzeit lokal eingegrenzt auftritt. Zuständige Behörden sind in diesem Fall die örtlichen Gesundheitsämter. Sie unterstehen den Weisungen der Gesundheitsbehörden der Länder sowie dem Bundesministerium für Gesundheit. Veranstaltern, die Turniere ausrichten und Gäste aus Risikogebieten erwarten, empfehlen wir, frühzeitig mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Diese Kontaktaufnahme sollte im Vorfeld der Anreise der Teilnehmer geschehen. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Landkreises, in dem die Veranstaltung stattfindet. Die Ämter halten zum Teil auch spezifische Informationen zu den einzelnen Landkreisen bereit. Über diesen Link kann das zuständige Gesundheitsamt per Postleitzahl ermittelt werden https://tools.rki.de/PLZTool/
  • Liegt ein Fall höherer Gewalt vor, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt wird?
    Ob sich ein Veranstalter auf das Vorliegen „höherer Gewalt“ berufen kann, muss von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden. Als höhere Gewalt bezeichnet man ein „betriebsfremdes, von außen herbeigeführtes Ereignis, das unvorhersehbar und ungewöhnlich ist, und das mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartenden Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann.“
    Grundsätzlich können Epidemien und Seuchen durchaus als höhere Gewalt aufgefasst werden. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die zuständige Gesundheitsbehörde eine Veranstaltung aufgrund des Coronavirus untersagt und der Veranstalter nicht bereits bei Abgabe der Ausschreibung damit rechnen musste. Anders wird die Sache zu beurteilen sein, wenn ein Veranstalter seine Veranstaltung allein aus Furcht vor dem Virus absagen möchte. In diesem Fall wird er sich nicht auf höhere Gewalt berufen können.
  • Wie werden Kosten im Falle einer Absage eines Turnieres oder einzelner Prüfungen rückabgewickelt?
    Das kommt darauf an, ob ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
    Liegt keine höhere Gewalt vor, kann die Ausschreibung unter Umständen laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) bis sieben Tage nach Nennungsschluss zurückgezogen werden. Die Teilnahmegebühren sind dann vollständig zurückzubezahlen (vgl. § 32 Ziff. 1 LPO). Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Die zuständigen Stellen sind vor Beginn der Veranstaltung FN und Landeskommission (LK), während einer laufenden Veranstaltung FN und LK-Beauftragter (vgl. § 32 Ziff. 5 LPO). Sofern ein Turnier oder Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, ergibt sich aus der LPO konkret, welcher Anteil an Nenngeldern beim Veranstalter verbleibt, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann, und welcher Anteil an den Teilnehmer/Nenner zurückzuzahlen ist.
    Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN.
    Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten.

    Die Abrechnungspraxis sieht laut §26.2.3 LPO dann folgendermaßen aus: Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro. Den darüber hinausgehenden Anteil des Nenngeldes muss der Veranstalter dem Nenner/Teilnehmer erstatten. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde. Ob die LK-Gebühr zurückgezahlt wird, hängt von den einzelnen Landeskommissionen ab und ist bei diesen zu erfragen.
    Eine Übersicht der Landeskommissionen gibt es hier: www.pferd-aktuell.de/deutsche-reiterliche-vereinigung/pferdebranchenbuch/kategorie-uebersicht?catId=15

  • Wie sind die Regelungen bei Absagen von Hengstleistungsprüfungen (HLP)?
    Laut HLP-Richtlinien können Prüfungsdurchgänge und Sportprüfungen aufgrund höherer Gewalt ausfallen. Für Sportprüfungen ist geregelt, dass die Gebühren zurückerstattet werden, wenn die Prüfung aufgrund höherer Gewalt nicht durchgeführt werden kann. Bei Veranlagungsprüfung und 50-Tage-Test ist geregelt, dass die Verwaltungsgebühr in jedem Fall bei der FN verbleibt. Die Prüfungsgebühr wird bei Nicht-Anlieferung des Hengstes zurückerstattet. Bei den langen Prüfungsformen wird zwischen Prüfstation und Anmelder zusätzlich ein Dienstvertrag (u.a. für die Unterbringung des Pferdes) abgeschlossen. Wird die Veranstaltung kurzfristig wegen des Coronavirus von einer Behörde verboten, wird ihre Durchführung für den Veranstalter unmöglich. Damit dürfte in aller Regel die Geschäftsgrundlage für den abgeschlossenen Dienstvertrag gestört sein. Die Parteien können dann von dem Dienstvertrag zurücktreten. Ihre vertraglichen Primärleistungspflichten erlöschen damit. Eventuell bereits geleistete Zahlungen müssen zurückgewährt werden.
  • Wie werden Kosten im Falle einer Absage von Abzeichen oder Ausbilder-Lehrgängen rückabgewickelt?
    Bei Abzeichen- oder Ausbilder-Lehrgängen gilt folgende Regel: Wird ein Lehrgang kurzfristig wegen des Coronavirus von einer Behörde verboten, wird seine Durchführung für den Veranstalter unmöglich. Der Veranstalter wird dann von seiner Verpflichtung zur Durchführung des Lehrgangs frei. Demgegenüber verliert er aber auch seine Ansprüche auf die Teilnahmegebühr. Eventuell bereits bezahlte Teilnahmegebühren müssen zurückgezahlt werden. Generell sind für Abzeichen- und Ausbilder-Lehrgänge die Landesverbände zuständig. Sie erheben von den Veranstaltern, in der Regel Vereine oder Betriebe, eine Bearbei-tungsgebühr. Ob diese im Falle einer Absage erstattet wird, hängt von der jeweiligen Gebührenordnung der Landesverbände ab. Dies ist bei den einzelnen Verbänden zu erfragen.
    Eine Übersicht der Landesverbände der FN gibt es hier: www.pferd-aktuell.de/deutsche-reiterliche-vereinigung/pferdebranchenbuch/kategorie-uebersicht?catId=18
  • Werden Reisen bzw. Seminare der Persönlichen Mitglieder (PM) der FN abgesagt?
    Die FN sieht bis auf weiteres eine generelle Absage von PM-Seminaren und -Reisen nicht als zielführend an, da das Coronavirus derzeit lokal eingegrenzt auftritt. Sollten Seminare in den betroffenen Gebieten abgesagt werden müssen, werden Ersatztermine gesucht und bereits gezahlte Teilnahmegebühren zurückerstattet.
    Für Personen, die die Reise zu den Olympischen Spielen in Tokio gebucht haben, halten die PM eine Information des Reiseveranstalters DERTOUR bereit. Informationen zu den PM-Reisen gibt es bei FNticket&travel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 02581-6362-613.
  • Welche Schäden drohen einem Veranstalter, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden muss?
    Der wahrscheinlichste Fall eines Schadens sind sogenannte frustrierte Aufwendungen. Diese kommen zustande, wenn ein Veranstalter zur Vorbereitung der Veranstaltung bereits Dinge angeschafft oder Dienstleister beauftragt hat. Teilweise wird sich der Veranstalter von diesen Verträgen wieder lösen können, weil mit der zwangsweisen Absage der Veranstaltung die Geschäftsgrundlage für die Anschaffung bzw. Dienstleistung weggefallen ist. In anderen Fällen kann er auf seinen Aufwendungen sitzen bleiben, wenn zum Beispiel bei Vertragsschluss nicht klar war, dass die Anschaffung/der Auftrag explizit für die Durchführung der Veranstaltung getätigt worden ist oder eine Rückabwicklung schlicht nicht möglich ist. Ein Haftungsschaden wegen Schadensersatzansprüchen von Teilnehmern o.ä. ist dem gegenüber unwahrscheinlich, weil in Fällen höherer Gewalt das erforderliche Verschulden des Veranstalters nicht vorliegt. Sonstige Kostenregelungen für Veranstalter ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Dienstleistern und Partnern.
  • Tritt eine Versicherung ein, wenn einem Veranstalter wegen einer Absage der Veranstaltung aufgrund des Coronavirus Schäden verbleiben?
    Das kommt auf die Schadensform im Einzelfall und auch auf das Zustandekommen des Schadens an. Viele Versicherungsbedingungen schließen eine Haftung der Versicherung bei höherer Gewalt allerdings aus. Einzelfragen können letztlich nur von der jeweiligen Versicherung beantwortet werden.
  • Können sich auch Pferde mit dem Coronoravirus infizieren – und kann das Virus generell von Tier zu Mensch und umgekehrt übertragen werden?
    Laut WHO sind mögliche tierische Quellen von COVID-19 noch nicht bestätigt. Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Pferde oder auch Haustiere wie Katzen und Hunde infiziert wurden oder das Virus verbreiten können. Dazu fehlen nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) derzeit noch tiefergehende wissenschaftliche Untersuchungen. Am FLI wurden daher erste Experimente zur Empfänglichkeit von Nutztieren wie Schwein und Huhn begonnen.
    Mehr dazu: www.fli.de/de/aktuelles/kurznachrichten/neues-einzelansicht/sars-cov-2-covid-19-umgang-mit-haus-und-nutztieren/
  • Sollten Reiter/Fahrer/Voltigierer Turnierteilnahmen im Ausland absagen?
    Das muss jeder Sportler für sich im Einzelfall entscheiden. Die FN hält es bis auf weiteres nicht für zielführend, Turnierteilnahmen generell abzusagen, da das Coronavirus derzeit lokal eingegrenzt auftritt.

    Laut Robert-Koch-Institut gibt es weltweit aktuell folgende Risikogebiete:
    China:
     Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
    Iran: Provinz Ghom, Teheran
    Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien
    Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

    Eine aktualisierte Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert-Koch-Institut unter diesem Link: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

    Aktuelle Reisehinweise und Informationen für Reisende hält das Auswärtige Amt bereit: 
    www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

    Die FN rät davon ab, in Risikogebiete zu reisen. Dies gilt wegen der individuellen gesundheitlichen Gefahren und darüber hinaus auch wegen der zu erwartenden unklaren Rückreiseoptionen bzw. Quarantänerisiken.

    Hierzu einige Erklärungen: Die chinesische und die italienische Regierung haben eingreifende Maßnahmen umgesetzt, die die Reisefreiheit der Bevölkerung (nicht nur der einheimischen) aufhebt. Es können jederzeit weitere Gebiete mit Reiseeinschränkungen hinzukommen. Welche dies sein könnten, ist nicht absehbar. Hinzu kommt, dass zahllose Fluglinien ihre Verbindungen in Risikogebiete eingestellt haben. Es ist durchaus möglich, dass eine Reise in ein Risikogebiet noch organisiert werden könnte, die Ausreise hingegen aber blockiert wird, sei es durch Auflagen der Regierungen oder durch das schlichte Fehlen von Flugkapazitäten.
    Reisende aus China oder anderen Risikogebieten müssen damit rechnen, in den Zielländern in Quarantäne genommen zu werden. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, setzten ähnliche Maßnahmen für Menschen um, die aus Risikogebieten zurückkehren. Auch dadurch ist mit erheblichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit und damit auch der Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten im Bereich des Sports zu rechnen.

  • Bereiten sich FN und DOKR auf eine Absage der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio/Japan vor?
    Zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die Vorbereitungen von FN und DOKR auf die Olympi-schen Spiele und Paralympics gehen wie geplant weiter. Die Spiele werden erst Ende Juli eröffnet. Es muss abgewartet werden, wie sich die Situation weiterentwickelt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Weltreiterverband FEI stehen in Kontakt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sowie dem Organisationskomitee in Tokio und leiten Informationen sowie Ratschläge für Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen an die Verbände weiter.
Kategorie: Aktuelles
Achtung Terminänderung
für den Fortbildungslehrgang Voltigieren, inkl. Pferdeführerschein,
neuer Termin 29.02./01.03.2020 Infos HIER
Terminsitzung  Einladung hier
Herzlichen Glückwunsch an die Nominierten für den DVP der M-Gruppen in Zweibrücken
RFV Oberstedten, Meike Precht, Pferd Escada Boy
RVV Lindenhof 2, Vera Schober, Pferd Ryllie
RFV Kriftel M**, Gabriele Bentscheck, Pferd Forbanta
Herzlichen Glückwunsch an die Nominierten zum LVWK in Alsfeld
Anmeldung       hier

Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung für die DM, Alsfeld, 08.-11.08.2019

S-Team, VPF Greifenstein, Pferd:  "Wigor", Longe: Annerose Dobler

S Team Greifenstein

Ersatz: Junior-Team, RVV Butzbach, Pferd: Rubinero Royal", Longe: Svenja Heinrich

Junior Butzbach

Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung für die DJM, Krumke, 13.-15.09.2019

Junior-Team, RFV Horlofftal-Hungen, Pferd: "Robinson", Longe: Franziska Schmitt

Ersatz: Junior-Team, RVV Butzbach, Pferd: Rubinero Royal", Longe: Svenja Heinrich

Kaylie Gussler, Pferd: "Loon", Longe: Nicolai Schober

Kaylie Gussler

Kimberli Rudzki, Pferd: "Contino", Longe: Ulla Dietz

Laura Küttler, Pferd: "Imbir"; Longe: Lisa Gelbert

Süddeutsche Meisterschaften, Heiligenwald

Hessen Team Sueddeutsche

Bericht

Herzlichen Glückwunsch an die Nominierten für den
DVP der L-Gruppen

IGPV Wettenberg I
Longenführer: Jana Leib
Pferd: Sams

Wettenberg 1

RFV Idstein II
Longenführer: Henrik Westenberger
Pferd: Corado

Idstein 2

L-Team RFV Kriftel
Longenführer: Lydia Ipach
Pferd: Pamut

L Team Kriftel Stefanie Konstantinou

NEON ONLINE!!!

Was kann NEOPn? Infos  hier

Wie nennt man Gruppenbei Neon? Infos  hier

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